Umwelt schützen

1. Stadtgrün in die Nachbarschaft bringen

Die Klimakrise bringt Hitze in die Stadt. Und die ist eine echte Gefahr für unsere Gesundheit. Besonders Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke oder Menschen, die im Freien arbeiten sind den Folgen von zunehmender Hitze ausgesetzt: Hitzschläge, Organversage, Kreislaufzusammenbrüche, Herzrhythmusstörung, Sonnenbrand, Augenprobleme und Atemwegsreizung. Deswegen ist Abkühlung wichtig und das schaffen wir am besten mit mehr Bäumen und mehr Grün in unseren Straßen. Dafür müssen wir Asphalt gegen Bäume tauschen und es dem Regenwasser ermöglichen direkt vor Ort im Boden zu versickern.

2. Arten schützen

So vielfältig wie die Menschen in Berlin, ist auch die Natur: Grasnelke, Igel, Feldlerche, Mehlschwalbe, Knoblauchkröte, Heldbock. Felder, Brachen, Gärten, Seen und Flüsse: überall findet sich Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Durch zunehmende Bebauung gerät die Natur unter Druck. Deswegen heißt es: Lebensräume schützen, Arten retten. Und damit die menschliche Zukunft.

3. Müll den Kampf ansagen

Er ist unschön, verschmutzt die Umwelt und in den letzten Jahren einfach viel zu viel geworden: Müll. Ein mal im Jahr sollten alle Berliner:innen kostenlos Sperrmüll abholen lassen können. So landen Matratzen und das alte Sofa bei der BSR statt auf der Straße. Mit verstärktem Einsatz der BSR auf unseren Straßen und Grünflächen wird es überall ein Stück sauberer und die Gärtner:innen beim Grünflächenamt können wieder Pflanzen pflegen statt Müll zu sammeln. Und weil der beste Müll der ist, der gar nicht erst entsteht, reduzieren wir Einwegverpackungen wie Coffe-To-Go-Becher durch eine Steuer.

Das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen Berlin ist hier zu finden.